In der Nacht zum 19. Juli 2026 hat Russland die ukrainische Hauptstadt Kiew mit mehr als 40 Raketen und rund 120 Drohnen angegriffen, mindestens ein Mensch starb und viele wurden verletzt.
Was ist passiert? In der Nacht zum Sonntag gab es in Kiew viele laute Explosionen. Russland hat laut der ukrainischen Regierung mehr als 40 Raketen und rund 120 Drohnen auf die Stadt und das Gebiet darum herum abgefeuert. Präsident Wolodymyr Selenskyj nannte den Angriff einen der schwersten auf Kiew seit Kriegsbeginn. Die Flugabwehr konnte viele Geschosse abschießen, aber mindestens ein Mensch starb und 16 wurden in Kiew verletzt. Auch in der Stadt Charkiw im Osten des Landes gab es Tote und Verletzte durch Angriffe.
Wer hilft? In Kiew organisieren Rettungsdienste, Polizei und die Stadtverwaltung unter Bürgermeister Vitali Klitschko die Hilfe. Feuerwehr und Sanitäter bergen Verletzte und löschen Brände, Energieversorger versuchen, Strom und Wasser wiederherzustellen. Viele Anwohnerinnen und Anwohner kümmern sich in U-Bahn-Schächten und Schutzräumen umeinander. Hilfsorganisationen aus dem Ausland, auch aus Deutschland, haben Notunterkünfte, Wasser und Verbandsmaterial geschickt. Die ukrainische Regierung fordert von den EU-Staaten mehr Flugabwehrsysteme, um die Menschen in Zukunft besser zu schützen.
