In Magdeburg hat die AfD ihren Wahlkampf für die Landtagswahl am 6. September eröffnet. Gleichzeitig sind Hunderte Menschen auf die Straße gegangen, um dagegen zu protestieren.
Was ist passiert? Die AfD hat in einer großen Messehalle in Magdeburg eine Wahlkampfveranstaltung gemacht. Rund 3.000 Anhängerinnen und Anhänger waren in der Halle. Bundesvorsitzende Alice Weidel hat den Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund vorgestellt. Er soll nach dem Willen der Partei Ministerpräsident in Sachsen-Anhalt werden. In Umfragen liegt die AfD dort gerade bei 41 bis 42 Prozent – die CDU kommt nur auf etwa 23 Prozent. Gleichzeitig haben draußen vor der Messe mehrere Hundert Menschen protestiert. Ein Reporter hat 250 bis 300 Demonstranten gezählt, die Veranstalter sprechen von mehr als 400.
Wer hilft? Gegen den Wahlkampfauftakt hat sich ein Bündnis zusammengeschlossen. Fabian Koch von diesem Bündnis hat gesagt, man wolle den Auftakt „nicht unwidersprochen" lassen. So zeigen die Menschen, dass es in einer Demokratie verschiedene Meinungen gibt und dass man friedlich dagegenhalten kann, wenn man mit etwas nicht einverstanden ist. Auch die Polizei war da, damit alles friedlich bleibt.
