Die AfD in Sachsen-Anhalt hat auf einem Parteitag in Magdeburg ein Programm mit zehn Punkten vorgestellt, das sie sofort umsetzen will, falls sie nach der Landtagswahl am 6. September an die Regierung kommt.
Was ist passiert? Die AfD Sachsen-Anhalt hat am Samstag in Magdeburg ein sogenanntes 100-Tage-Programm beschlossen. Es enthält zehn Punkte, die die Partei sofort umsetzen will, wenn sie nach der Wahl am 6. September die Regierung übernimmt. In Umfragen liegt die AfD derzeit deutlich vor der CDU. Spitzenkandidat ist der 35-jährige Ulrich Siegmund. Auf dem Parteitag hat der Landesparteichef Martin Reichardt den Ministerpräsidenten Sven Schulze von der CDU scharf angegriffen. Er wirft Schulze vor, die Menschen über eine mögliche Zusammenarbeit mit der Linken zu täuschen.
Wer hilft und ordnet ein? Der Verfassungsschutz stuft die AfD Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextremistisch ein. Das bedeutet, dass staatliche Stellen die Partei genau beobachten. Andere Parteien wie CDU, SPD, FDP und die Linke haben eigene Positionen und werden im Wahlkampf ihre Antworten auf das AfD-Programm vorstellen. Journalistinnen und Journalisten berichten über die Pläne, damit du dir selbst ein Bild machen kannst. Auch Schulen und Lehrkräfte können dir helfen, die politischen Themen besser zu verstehen.
Was kannst du tun? Informiere dich aus verschiedenen Quellen über die Programme aller Parteien, nicht nur über das der AfD. Du kannst dich an der Landtagswahl beteiligen, sobald du wahlberechtigt bist. Sprich mit Freundinnen und Freunden, Eltern oder Lehrkräften über die Themen, die dir wichtig sind. Wenn du Fragen hast, kannst du dich an die Landeszentrale für politische Bildung in Sachsen-Anhalt wenden. Eigene Meinungen bilden geht am besten, wenn du mehrere Perspektiven kennst.
