Bei einer Wahlkampfveranstaltung der AfD in Dessau-Roßlau haben zwei führende Politiker der Partei die alte Hymne der DDR mitgesungen.
Was ist passiert? In Dessau-Roßlau in Sachsen-Anhalt hat die AfD eine Podiumsdiskussion gemacht. Am Ende sollte eigentlich die deutsche Nationalhymne gesungen werden. Aber der Kabarettist Uwe Steimle hat stattdessen das Lied "Auferstanden aus Ruinen" angestimmt. Das war früher die Nationalhymne der DDR. Tino Chrupalla, der Co-Chef der AfD, und Ulrich Siegmund, der Spitzenkandidat der AfD in Sachsen-Anhalt, haben gelächelt und das Lied teilweise mitgesungen. Mehrere Hundert Menschen waren im Raum. Später wurde dann auch noch die deutsche Nationalhymne gesungen.
Wer hilft oder ordnet ein? Andere Parteien und Kommentatoren haben den Vorfall kritisiert. Sie sagen: Die DDR-Hymne hat eine besondere historische Bedeutung, weil die DDR ein Unrechtsstaat war. Journalisten berichten darüber, damit sich alle ein eigenes Bild machen können. In Sachsen-Anhalt kann am 6. September jeder wählen gehen und so mitbestimmen, welche Politik im Land gemacht wird.
Was kannst du tun? Du kannst den Vorfall zum Anlass nehmen, um dich mit der Geschichte der DDR zu beschäftigen. Frag Eltern, Lehrkräfte oder schau in vertrauenswürdige Quellen, um zu verstehen, warum dieses Lied heute noch für Aufregung sorgt. Wenn du alt genug bist, kannst du bei der Landtagswahl am 6. September in Sachsen-Anhalt deine Stimme abgeben und so selbst mitentscheiden.
