In Erfurt hat die AfD ihren Bundesparteitag abgehalten – draußen haben gleichzeitig Zehntausende friedlich protestiert.
Was ist passiert? Die AfD hat am Wochenende ihren Bundesparteitag in Erfurt abgehalten. Alice Weidel und Tino Chrupalla wurden als Vorsitzende bestätigt. Draußen auf den Straßen haben nach Polizeiangaben rund 31.000 Menschen gegen den Parteitag demonstriert. Die Veranstalter sprachen sogar von 50.000 Teilnehmenden. Es gab Demonstrationen, Kundgebungen und Blockaden, zum Beispiel auf der Autobahn 71. Die meisten Proteste verliefen laut Polizei friedlich.
Wer hilft? Viele Menschen und Organisationen haben die Proteste möglich gemacht: Gewerkschaften, Kirchen, Verbände, Parteien und Einzelpersonen. Zwei große Bündnisse haben dazu aufgerufen: das linke Bündnis „Widersetzen“ und das zivilgesellschaftliche Bündnis „Zusammenstehen“. Die Polizei hat den Parteitag und die Demonstrationen abgesichert, sodass alle ihr Recht auf Versammlungsfreiheit nutzen konnten. Auch die Stadt Erfurt und ihre Oberbürgermeister haben betont, dass friedliche Proteste ein Zeichen für eine lebendige Demokratie sind.
