Nach dem knappen 2:3 gegen Argentinien im WM-Achtelfinale hat Ägypten eine offizielle Beschwerde gegen den Schiedsrichter eingereicht.
Was ist passiert? Ägypten lag im Spiel gegen Argentinien lange mit 2:0 vorne. Doch in der Schlussphase drehte Argentinien die Partie noch und gewann 3:2. Nach dem Spiel war die ägyptische Mannschaft sehr verärgert. Der Verband reichte eine offizielle Beschwerde bei der FIFA ein. Dabei geht es um Entscheidungen, die aus ägyptischer Sicht ungerecht waren, etwa ein Trikotziehen im Strafraum kurz vor dem Siegtor, das weder der Schiedsrichter noch der Videoassistent ahndeten.
Wer hilft? Die FIFA ist der Weltverband und prüft Beschwerden wie diese. Schiedsrichter-Experten aus dem Fernsehen, etwa der frühere Bundesliga-Referee Patrick Ittrich, schauten sich die strittigen Szenen an und sagten, dass Ägypten in einigen Fällen tatsächlich einen Elfmeter hätte bekommen müssen. Auch andere Trainer wie Englands Thomas Tuchel und Ghanas Carlos Queiroz kritisierten die Leistung der Unparteiischen. So entsteht eine breite Diskussion darüber, wie Schiedsrichter bei einer Weltmeisterschaft fair entscheiden können.
