Der bekannte Actionkamera-Hersteller GoPro steckt in ernsten Finanzproblemen und hat seine Investoren offiziell gewarnt.
Was ist passiert? GoPro hat eine offizielle Warnung an seine Investoren geschickt. Darin steht, dass es ernsthafte Zweifel gibt, ob das Unternehmen so weitermachen kann. Eine solche Warnung müssen Firmen verschicken, wenn sie in große Geldnot geraten – das ist in den USA sogar gesetzlich vorgeschrieben.
Woran liegt das? Das Hauptproblem sind die Preise für Bauteile, die GoPro in seine Kameras einbaut. Vor allem Speicherchips sind viel teurer geworden – laut GoPro haben sich die Preise in manchen Fällen mehr als verdoppelt (80 bis 115 Prozent). Das bedeutet: GoPro muss für die gleiche Ware plötzlich viel mehr Geld ausgeben.
Warum sind die Chips so teuer? Der Grund liegt im aktuellen KI-Boom. Weltweit werden riesige Rechenzentren gebaut, um Künstliche Intelligenz zu trainieren. Diese Rechenzentren brauchen Unmengen an Chips. Dadurch steigen die Preise für Chips allgemein – nicht nur für KI, sondern auch für normale Elektronik wie Smartphones, Computer oder Kameras.
