In Österreich starben 2025 insgesamt 45 Menschen bei Unfällen auf Autobahnen und Schnellstraßen. Eine neue KI soll jetzt helfen, dass es weniger werden.

Was ist passiert? Auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen gab es 2025 insgesamt 2.137 Unfälle mit Verletzten. 45 davon endeten tödlich. Eine neue Kampagne will das ändern. Sie kommt vom Autobahn-Betreiber Asfinag, vom ÖAMTC und vom Verkehrsministerium. Ihr Motto: Kampagne und KI sollen "Arbeitsplatz Straße" sicherer machen. Eine Umfrage zeigt, wie groß das Problem ist: Ein Drittel der Befragten liest oder schreibt während der Fahrt Nachrichten am Handy. 50 Prozent hantieren mit dem Navi oder dem Radio, und 60 Prozent der unter 30-Jährigen haben schon mal ein Video während des Fahrens gemacht. Genau diese Ablenkung ist laut den Experten die häufigste Unfallursache.

Wer hilft? Die Asfinag, der ÖAMTC und das Verkehrsministerium arbeiten zusammen. Sie setzen künstliche Intelligenz ein, um Daten am Steuer auszuwerten. Die KI erkennt zum Beispiel riskante Muster bei Geschwindigkeit, Abstand oder Spurverhalten. So sollen gefährliche Stellen früh erkannt und Asfinag-Mitarbeiter sowie Einsatzkräfte schneller informiert werden. Auch digitale Hinweistafeln entlang der Strecke sollen die Fahrerinnen und Fahrer warnen, wenn sie abgelenkt sind.