Viele Firmen in Deutschland setzen mittlerweile Künstliche Intelligenz ein – und eine neue Umfrage zeigt, wie sie dadurch Hochschulabschlüsse und Erfahrung ersetzen.
Was ist passiert? Das Münchner Ifo-Institut hat deutsche Unternehmen gefragt, ob sie KI nutzen. 54,5 Prozent von ihnen tun das inzwischen. Im Handel, also zum Beispiel in Läden und Online-Shops, sagen 28,6 Prozent der Firmen: Wir können Hochschulabsolventen mit KI leicht ersetzen. Bei Dienstleistern sind es 19,7 Prozent, in der Industrie 14,6 Prozent. KI steht also für „Künstliche Intelligenz" – also Computerprogramme, die Aufgaben übernehmen, die früher nur Menschen konnten.
Wer hilft euch, damit umzugehen? Forscherinnen und Forscher liefern Daten, damit du weißt, wo du stehst. Die Ifo-Forscherin Anna Ruffert sagt, dass Berufserfahrung für Firmen schwerer zu ersetzen ist als ein Abschluss. Das bedeutet: Wer praktische Erfahrung sammelt – etwa durch Praktika, Nebenjobs oder Ausbildung – macht sich weniger leicht ersetzbar. Auch Schulen, Hochschulen und Kammern passen ihre Angebote an, damit junge Leute den Umgang mit KI lernen.
