Im vergangenen Schuljahr wurden in Wien 831 Schülerinnen und Schüler suspendiert, die meisten wegen Gewalt oder Drohungen.

Im Schuljahr, das gerade zu Ende gegangen ist, hat die Stadt Wien 831 Suspendierungen an Schulen gezählt. Betroffen waren 718 Kinder und Jugendliche. Eine Suspendierung ist eine Art Schulverbot für eine bestimmte Zeit. Gemessen an allen Schülerinnen und Schülern Wiens sind das nur 0,28 Prozent, also ein sehr kleiner Anteil. An Sonderschulen und Mittelschulen lag der Anteil aber höher als an anderen Schulen.

Die Stadt Wien und besonders Bildungsstadträtin Elisabeth Fuchs sagen, dass es bereits viele Hilfsangebote gibt. Diese Angebote sollen Schülerinnen und Schüler unterstützen, damit sie nach einer Suspendierung wieder gut in den Schulalltag zurückfinden können. Fuchs betonte: „Ist eine Suspendierung notwendig, stellen wir den Betroffenen Unterstützungsangebote zur Verfügung, um eine erfolgreiche Rückkehr in den Schulalltag zu ermöglichen“.