Die Wiener Polizei hat Bilanz über das Donauinselfest gezogen – trotz vieler Besucherinnen und Besucher verlief alles weitgehend friedlich.

Von Freitag bis Sonntag war auf der Donauinsel in Wien richtig was los: Hunderttausende feierten beim Donauinselfest, dem größten Open-Air-Festival Europas. Die Polizei schaut sich nach so einem Großereignis immer genau an, was alles passiert ist. Ihr Fazit: Es war ein friedliches Fest. Klar, ein paar Sachen sind schon passiert: 17 Leute wurden festgenommen und 200 Personen haben eine Anzeige bekommen – zum Beispiel weil sie sich nicht an Regeln gehalten haben oder randaliert haben. Außerdem mussten 62 Menschen das Festival vorzeitig verlassen, weil sie sich daneben benommen haben. Die Polizei sagt aber, dass es insgesamt ruhig war und keine größeren Probleme aufgekommen sind.

Damit alles glattläuft, haben viele Organisationen zusammengearbeitet. Die Wiener Polizei war mit einem großen Team vor Ort. Außerdem waren 250 Sanitäterinnen und Sanitäter vom Samariterbund jeden Tag im Einsatz, zusammen mit der Berufsrettung Wien und der Wiener Berufsfeuerwehr. Insgesamt mussten Helferinnen und Helfer 740 Mal eingreifen, 95 Personen wurden zur Vorsicht ins Spital gebracht. Das klingt viel, ist bei so einem Riesenangebot aber im normalen Bereich. Die Polizei lobt die gute Zusammenarbeit zwischen allen.