Die Bundespolizei hat in einem Reisebus voller österreichischer Schützen 34 Langwaffen gefunden und alle Besitzer angezeigt.
Was ist passiert? In Bad Reichenhall an der Grenze zu Österreich hat die Bundespolizei einen Reisebus gestoppt. In dem Bus saßen 50 Leute aus verschiedenen Schützenkompanien aus Österreich. Sie waren auf der Rückreise von einem Priesterjubiläum und fuhren von Salzburg nach Tirol durch Bayern. Bei der Kontrolle haben die Beamten 34 Karabiner entdeckt – die Waffen lagen zum Teil in den Gepäckablagen und zwischen den Knien der Reisenden. Gegen die 34 Besitzer wird nun ermittelt, weil sie keine waffenrechtlichen Dokumente vorzeigen konnten.
Wer hilft? Die Bundespolizei in München hat den Fall übernommen. Sie hat alle Waffen sichergestellt, die Personalien aufgenommen und prüft nun, welche Regeln verletzt wurden. Auch die zuständigen Behörden auf österreichischer Seite werden informiert, weil die Schützen aus Österreich kommen. So soll geklärt werden, ob alles mit rechten Dingen zugegangen ist.
