Die Polizei hat in Nordrhein-Westfalen, Spanien und Österreich zugeschlagen und neun Verdächtige festgenommen, die Drogen im Wert von über elf Millionen Euro verkauft haben sollen.
Was ist passiert? Die Polizei Köln hat im Auftrag der Staatsanwaltschaft Köln am Montag in mehreren Städten in Nordrhein-Westfalen Wohnungen, Geschäfte und sogar Bunker durchsucht. Insgesamt gab es 27 Durchsuchungen in Köln, Wuppertal, Krefeld, dem Oberbergischen Kreis, dem Märkischen Kreis und dem Ennepe-Ruhr-Kreis. Dazu kamen drei Durchsuchungen in Spanien und eine in Österreich. Neun Verdächtige im Alter von 24 bis 31 Jahren wurden festgenommen, gegen 22 weitere wird ermittelt. Die Behörden werfen der Gruppe vor, seit Jahren einen internationalen Drogenhandel aufgebaut zu haben.
Wer hilft? Ermittelt haben vor allem die Polizei Köln und die Staatsanwaltschaft Köln, unterstützt von der Polizei des Oberbergischen Kreises. Wichtig war auch die europäische Polizeibehörde Europol, die den Informationsaustausch zwischen den Ländern organisiert hat. Zusätzlich haben Polizei und Justiz in Spanien und Österreich mitgearbeitet. Solche Einsätze zeigen, dass Straftaten, die über Ländergrenzen gehen, nur gemeinsam bekämpft werden können.
