Forscherinnen und Forscher haben nahe der Stadt Luxor in Ägypten eine bisher unbekannte Grabstätte ausgegraben, die rund 3000 Jahre alt ist.

Das Grab liegt auf der Westseite des Nils, in einer großen Grabstätte, die sich Scheich Abd el-Qurna nennt. Dort haben schon vor Jahrtausenden viele wichtige Menschen ihre Ruhestätte bekommen. Das Team, das die Anlage jetzt freigelegt hat, kommt aus den Niederlanden, von der Universität Leiden, und arbeitet mit dem ägyptischen Ministerium für Tourismus und Altertümer zusammen.

Das Grab selbst gehört laut den Inschriften einem Mann namens Paser. Auf den Wänden sieht man Bilder von ihm: einmal beim Beten vor verschiedenen Göttern und einmal mit seiner Frau vor einer Tafel voller Essen und Blumen. Solche Bilder sollten nach dem Glauben der alten Ägypter dafür sorgen, dass Paser auch nach dem Tod gut versorgt wird. Fachleute ordnen die Anlage in die Ramessidenzeit ein, eine Epoche vor etwa 3000 Jahren.