Der TSV 1860 München muss dem DFB bis Mittwoch beweisen, dass er genug Geld hat, um auch in der nächsten Saison in der 3. Liga spielen zu dürfen.
Was ist passiert? Der TSV 1860 München steht unter Druck. Bis zu diesem Mittwoch muss der Verein dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) zeigen, dass er das nötige Geld hat, um in der 3. Liga zu spielen. Schafft er das nicht, bekommt er keine Lizenz und müsste in die Regionalliga absteigen – das wäre ein riesiger Schritt zurück.
Hasan Ismaik ist ein Investor, der dem Verein seit Jahren Geld gibt. Er hat sich jetzt zuversichtlich geäußert und auf Instagram geschrieben: "Ich denke, wir bleiben in der dritten Liga, und jeder arbeitet besonders hart, um in der dritten Liga zu bleiben." Das heißt: Er glaubt, dass alles gut ausgeht. Außerdem hat er angekündigt, dass es ein neues Finanzierungsmodell mit besseren Konditionen gibt. Damit soll frisches Geld in den Klub fließen.
Trotzdem ist die Lage ernst. Ismaik hat in der Vergangenheit die 50+1-Regel kritisiert. Diese Regel im deutschen Fußball sorgt dafür, dass kein einzelner Investor die Mehrheit an einem Verein besitzen darf. Außerdem hatte Ismaik auf Instagram bestätigt, dass alte Darlehensverträge beendet wurden. In der Investorenseite und im Mutterverein gibt es noch juristische Fragen, die geklärt werden müssen.
Der Verein hat so eine Krise nicht zum ersten Mal. Schon 2017, als 1860 aus der 2. Bundesliga abgestiegen ist, hat Ismaik sich geweigert, rund zehn Millionen Euro für die Drittliga-Lizenz zu zahlen. Damals musste 1860 in die Viertklassigkeit gehen – ein enormer Rückschlag für den Klub und seine Fans.
