Die Fußballer von Lok Leipzig haben zum dritten Mal die Regionalliga Nordost gewonnen, sind aber wieder nicht in die 3. Liga aufgestiegen.

Lok Leipzig spielt in der Regionalliga, das ist die vierthöchste Liga in Deutschland. Die Mannschaft hat sieben Jahre lang dreimal die Meisterschaft geholt. Eine Regel sagt aber: Aus den fünf Regionalligen dürfen nur vier Teams pro Saison in die 3. Liga, also eine Liga höher. Beim entscheidenden Spiel gegen die Würzburger Kickers hat Leipzig 1:2 verloren. Deshalb klappt der Aufstieg auch dieses Mal nicht. Kapitän Djamal Ziane, der schon seit 2014 bei dem Verein spielt, sagte nach dem Spiel: „Jeder ist traurig von uns. Du kannst die Gefühle auch nicht einfach unterdrücken.“

In der nächsten Saison spielen 19 Vereine aus Westdeutschland plus Hansa Rostock in der 3. Liga. Rostock ist der einzige Klub aus dem Osten. Für Teams aus dem Südwesten und dem Westen gibt es seit 2021 einen direkten Aufstiegsplatz – für die Nordost-Meister gab es das bisher nicht. Erst ab der kommenden Saison bekommen sie ihn. Sportdirektor Toni Wachsmuth brachte die Wut auf den Punkt: „Wir holen in zwei Jahren knapp 150 Punkte und steigen zweimal nicht auf. Das ist extrem bitter.“