Vor zehn Jahren starben bei einer plötzlichen Flut in Simbach fünf Menschen – heute wird dort viel für den Schutz vor Hochwasser getan.
Am 1. Juni 2016 regnete es in Simbach am Inn so stark, dass ein kleiner Bach zum reißenden Strom wurde. Ein Damm brach, und das Wasser schoss durch die Straßen. Fünf Menschen ertranken, Hunderte mussten mit Booten und Hubschraubern gerettet werden. Häuser standen bis zum ersten Stock unter Wasser, und danach blieben riesige Mengen Schlamm zurück.
Heute kümmert sich die Stadt darum, dass so etwas nicht noch einmal passiert. Das Bachbett wird breiter gemacht, und neue Brücken werden gebaut. Bürgermeister Klaus Schmid hofft, dass die Arbeiten bis 2030 fertig sind. Bayern hat außerdem über 100 Schutz-Konzepte für andere Gemeinden erstellt und mehr als vier Milliarden Euro in den Hochwasserschutz gesteckt.
