Am Sonntagabend haben zwei Jugendliche in Kärnten einen Zug bestiegen, der dann einfach losgefahren ist – die Koralmbahn musste daraufhin stundenlang gesperrt werden.
Was ist passiert? Im Bahnhof Kühnsdorf in Kärnten sind am Sonntagabend zwei Jugendliche auf einen stehenden Zug geklettert. Plötzlich hat sich der Zug in Bewegung gesetzt und ist mit den beiden davongefahren. Die Polizei hat den Zug dann an einem Not-Haltepunkt gestoppt und die ganze Strecke zwischen Kühnsdorf und Weststeiermark für mehrere Stunden gesperrt. Züge hatten dadurch große Verspätungen.
Wer hat geholfen? Die Polizei und die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben sofort reagiert. Mitarbeitende der ÖBB sind mit Erkundungsfahrten die Strecke abgefahren und haben die beiden Jugendlichen auch gefunden. Die Polizei hat das ganze Gebiet, auch rund um den Bahnhof St. Paul im Lavanttal und einen möglichen Tunnel, abgesucht. Gegen 22:00 Uhr konnten sie die Strecke wieder freigeben.
Was kannst du tun? Bahnanlagen sind kein Spielplatz. Auf Züge zu klettern oder sich im Gleisbereich aufzuhalten kann lebensgefährlich sein – durch Strom, durch den Zug selbst oder durch plötzliche Bewegungen. Wenn du siehst, dass jemand auf einem Zug oder im Gleis sitzt, ruf sofort die Polizei (Notruf 133) oder sag jemandem Bescheid, damit Hilfe kommt.
