Der Bundespräsident hat zwei Reporterinnen für ihre Arbeit geehrt und an einen verstorbenen Journalisten erinnert.
In Wien wurden am Dienstag zwei wichtige Preise für Journalistinnen und Journalisten vergeben. Nina Horaczek, Chefreporterin der Zeitung "Falter", bekam den Kurt-Vorhofer-Preis. Sie schreibt oft über Themen, die sonst wenig Aufmerksamkeit bekommen, und gibt Leuten eine Stimme, die man sonst kaum hört. Constanze Ertl vom ORF bekam den Robert-Hochner-Preis. Sie hat über die Krankheit ME/CFS recherchiert, über die viele Menschen in Österreich viel zu wenig wissen. Durch ihre Berichte wurde das Thema bekannter.
Bei der Feier wurde auch an Andreas Koller erinnert. Er war ein bekannter Journalist bei den "Salzburger Nachrichten" und ist vor Kurzem gestorben. Bundespräsident Van der Bellen sagte, dass alle versuchen sollten, so zu arbeiten wie Koller: fair, ehrlich und mit viel Fachwissen. Die Politikwissenschaftlerin Barbara Prainsack hielt eine Rede und betonte, wie wichtig freie Medien für eine Demokratie sind.
