Joko und Klaas haben bei ProSieben ihre gewonnene Sendezeit genutzt, um eine lange Dokumentation über Menschen im Ukraine-Krieg zu zeigen.

Was ist passiert? Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf haben bei ProSieben eine Show gewonnen, bei der sie Sendezeit bekommen können. Eigentlich waren nur 15 Minuten geplant, am Ende lief der Beitrag über drei Stunden. In dieser Dokumentation erzählen fünf Menschen aus der Ukraine, wie ihr Alltag im Krieg aussieht: ein Drohnenpilot, ein Chirurg, eine Frau von der Stadtverwaltung, eine Helferin bei Evakuierungen und eine Polizistin. Sie wurden mit Handkameras begleitet, während sie durch zerstörte Wohngebiete laufen, Ruinen sehen und ausgebrannte Autos filmen. Eine alte Dame aus Cherson sagt, sie wäre bei einem Drohnenangriff jetzt tot.

Wer hilft? In dem Film sieht man Menschen, die inmitten des Krieges nicht aufgeben. Der Chirurg Andriy verbindet Verletzte und erzählt, dass in seinem Krankenhaus auch Tote ankommen. Die Evakuierungshelferin und die Polizistin riskieren täglich ihr Leben, um andere in Sicherheit zu bringen. Die Mitarbeiterin der Stadtverwaltung, Olha, geht durch zerstörte Wohnungen und kümmert sich um das, was von den Häusern übrig ist. Alle fünf zeigen, wie viel Mut und Zusammenhalt es braucht, um in so einer Situation weiterzumachen. Die Dokumentation endet mit dem Satz: "Wenn der Krieg kommt, ist es so schockierend. Es ändert alles. Deshalb leben wir im Augenblick."