Zwischen Döbeln und Leisnig ist ein Regionalzug in eine große Schafherde gefahren, dabei sind mehrere Schafe gestorben, Menschen wurden aber nicht verletzt.

Stell dir vor, du sitzt morgens im Zug – plötzlich kracht es. Genau das ist am frühen Morgen auf der Strecke zwischen Döbeln und Leisnig in Sachsen passiert. Ein Regionalzug ist dort gegen 5:00 Uhr in eine Herde von mehreren hundert Schafen gefahren. Mehrere Tiere haben den Zusammenstoß nicht überlebt.

Die gute Nachricht: Fahrgäste und das Zugpersonal blieben nach Angaben der Bundespolizei unverletzt. Der Zug wurde allerdings so stark beschädigt, dass er seine Fahrt nicht fortsetzen konnte. Für die betroffenen Reisenden bedeutete das Verspätungen und Umleitungen.

Warum waren die Schafe überhaupt auf den Gleisen? Die Polizei hat eine Vermutung: Wahrscheinlich wurden die Tiere von wilden Tieren wie Wölfen aufgeschreckt, sind in Panik geraten und aus ihrem Zaun ausgebrochen. Hinweise auf ein Verbrechen oder ein Verschulden des Besitzers gibt es laut Bundespolizei bisher nicht.