Die Handelsgespräche zwischen Kanada und den USA sind geplatzt, und jetzt erheben beide Seiten Strafzölle aufeinander.
Was ist passiert? Vor etwa einer Woche sind die Handelsgespräche zwischen den Regierungen in den USA und in Kanada abgebrochen. Das bedeutet: Die beiden Nachbarländer können sich nicht einigen, wie sie Waren und Produkte untereinander handeln wollen. Jetzt haben beide Seiten hohe Zölle auf die Produkte des anderen Landes eingeführt. Zölle sind eine Art Extra-Steuer auf Waren, die aus einem anderen Land kommen. Dadurch werden viele Produkte teurer, und Unternehmen verdienen weniger.
Wer hilft? Die kanadische Regierung unter Premierminister Mark Carney hat Vergeltungszölle angekündigt, also eigene Zölle als Antwort auf die Zölle der USA. Damit will sie die kanadische Wirtschaft schützen. Doug Ford, der Chef der Provinz Ontario, hat sich dafür eingesetzt, dass die Regierung entschlossen auftritt. Gleichzeitig sucht Ottawa weiter nach diplomatischen Lösungen, also nach friedlichen Gesprächen mit den USA. Internationale Beobachter wie andere Nato-Verbündete schauen genau hin und sorgen sich um die Spannungen.
