Vor dem WM-Halbfinale zwischen Frankreich und Spanien haben zwei junge Stars auf kontroverse Aussagen geantwortet und über den Zusammenhalt ihrer Teams gesprochen.

Lamine Yamal aus Spanien und Warren Zaïre-Emery aus Frankreich wurden vor dem Halbfinalspiel mit Aussagen eines ehemaligen spanischen Ministerpräsidenten konfrontiert. Dieser hatte behauptet, in der französischen Mannschaft spielten keine französischen Spieler. Das sorgte für Kritik in beiden Ländern.

Yamal wurde am Tag des Medientermins 19 Jahre alt. Er sagte, Fußball könne Integration bewirken und sowohl Frankreich als auch Spanien seien Beispiele dafür. Gleichzeitig erklärte er, der Moment vor einem so wichtigen Spiel gehöre dem Sport und nicht politischen Debatten.

Zaïre-Emery sagte, er habe den Text nicht gelesen, betonte aber, dass die französische Mannschaft Spieler mit verschiedenen Hintergründen habe, genau wie das Land selbst. Er hob den Zusammenhalt im Team hervor und zeigte sich geeint mit seinen Mitspielern.