Kurz vor dem großen Finale der Fußball-WM haben Organisationen wie Human Rights Watch schwere Vorwürfe gegen die FIFA und die US-Regierung erhoben.
Was ist passiert? In New York haben mehrere Menschenrechtsorganisationen gesagt, dass die WM in den USA, Kanada und Mexiko aus ihrer Sicht kein gutes Turnier für die Menschenrechte war. Sie berichteten, dass es Probleme gab: Einwanderer seien erschossen worden, darunter einer in Texas und einer in Maine. Außerdem hätten sich viele Fans die teuren Tickets und die strengen Visaregeln nicht leisten können, und LGBTQI+-Personen hätten sich oft unsicher gefühlt. Die englische Abkürzung LGBTQI+ steht für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transmenschen, queere und intergeschlechtliche Menschen; das Pluszeichen ist ein Platzhalter für weitere Identitäten.
Wer hilft? Organisationen wie Human Rights Watch und Football Supporters Europe sprechen die Probleme öffentlich an. Sie fordern zum Beispiel eine Schweigeminute vor dem Finale am Sonntag für die getöteten Einwanderer. Ronan Evain von Football Supporters Europe nennt die WM "eine WM der wenigen Glücklichen" und macht darauf aufmerksam, dass viele Menschen ausgeschlossen wurden. So wollen sie Druck auf die FIFA und die Regierungen aufbauen, damit sich in Zukunft etwas ändert.
