Nach dem Sieg der mexikanischen Mannschaft gegen Ecuador haben mehr als eine Million Menschen auf den Straßen gefeiert – zwei davon kamen ums Leben.

Was ist passiert? In Mexiko-Stadt hat die Nationalelf 2:0 gegen Ecuador gewonnen und steht im Achtelfinale der Fußball-WM. Danach feierten über eine Million Fans auf den Straßen und großen Plätzen wie dem Zócalo. Dabei wurden zwei Menschen in einer Menschenmenge so stark eingequetscht, dass sie erstickten: eine 19-jährige Frau und ein 44-jähriger Mann. Das Ganze passierte im Stadtteil Colonia Juárez. Es gab schon vorher Probleme: In Monterrey stürmten Hunderte ein Fan-Fest, die Polizei setzte Pfefferspray ein.

Wer hilft? Die mexikanischen Behörden haben Ermittlungen gestartet, um den genauen Ablauf zu klären. Schon vor der WM hatte die FIFA bei einem Testspiel in Puebla Fan-Bereiche geschlossen, weil es zu voll wurde. Solche Maßnahmen sollen helfen, dass sich solche Unfälle nicht wiederholen.