Weil die Spiele in den USA, Kanada und Mexiko spät beginnen, rechnen Wirtschaftsforscher für deutsche Kneipen und Restaurants mit weniger Extra-Umsatz als bei früheren Turnieren.

Die Fußball-WM 2026 startet am 11. Juni in Nordamerika. Wegen der Zeitverschiebung beginnen viele Spiele erst nach Mitternacht deutscher Zeit. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat ausgerechnet, dass die Gastronomie in Deutschland deshalb nur rund 67,4 Millionen Euro mehr Umsatz machen könnte. Wären alle Spiele um 19 Uhr, wären es fast 103 Millionen Euro gewesen.

Bei der WM 2014 in Brasilien schauten noch 26 bis 35 Millionen Menschen in Deutschland die Spiele, zu Hause oder im Wirtshaus. Dieses Mal könnten es je nach Gegner 18 bis 26 Millionen sein. Von denen bleiben laut IW-Ökonom Marc Scheufen wohl nur rund vier Prozent bis nach Mitternacht wach.