Beim traditionsreichen Tennis-Turnier in London wird das Preisgeld 2026 deutlich erhöht – und zwar so stark wie nie zuvor.
Wimbledon ist eines der berühmtesten Tennis-Turniere der Welt und gehört zu den vier Grand-Slam-Turnieren. Ab dem 29. Juni kämpfen die besten Spielerinnen und Spieler in London um den Titel. In diesem Jahr gibt es heuer insgesamt 64,2 Millionen Pfund (74,45 Mio. Euro) Preisgeld. Das sind 20 Prozent mehr als im letzten Jahr – das ist der größte Anstieg in der Geschichte des Rasenklassikers.
Was bedeutet das konkret? Wer das Turnier gewinnt, bekommt 3,6 Millionen Pfund, also ungefähr 4,17 Millionen Euro. Schon für die erste Runde gibt es 80.000 Pfund, etwa 92.600 Euro. Die Finalistin und der Finalist erhalten jeweils die Hälfte. Im vergangenen Jahr hatten die Polin Iga Swiatek und der Italiener Jannik Sinner triumphiert – sie sind also die Titelverteidiger.
Warum wurde das Preisgeld erhöht? Die Tennis-Profis fordern seit längerem einen höheren Anteil an den Einnahmen der Grand-Slam-Veranstalter. Vor dem French Open haben Topspieler sogar ihre Pressekonferenzen kürzer gehalten, um ihren Protest zu zeigen. Die Weltranglisten-Erste Aryna Sabalenka aus Belarus hatte sogar gedroht, dass irgendwann ein Boykott notwendig sein könne.
