Nach seinem ersten Grand-Slam-Titel bei den French Open hat der Tennisprofi Alexander Zverev ein Interview mit der französischen Zeitung L'Équipe beendet, als es um Vorwürfe häuslicher Gewalt ging.
Was ist passiert? Alexander Zverev hat am Sonntag die French Open gewonnen, das ist eines der vier großen Tennisturniere der Welt. Am Tag danach hat er mit Reportern der Zeitung L'Équipe in einem Auto über seinen Sieg gesprochen. Erst war die Stimmung locker, aber als die Reporter ihn auf Vorwürfe von zwei Ex-Partnerinnen ansprachen, wurde er ungehalten. Er sagte, die Anschuldigungen seien bewiesen falsch, und beendete das Gespräch mit den Worten: „Ich denke, wir sollten aufhören, so ist es besser." Es geht um schwere Vorwürfe: Zwei frühere Partnerinnen werfen ihm vor, sie körperlich verletzt bzw. häusliche Gewalt ausgeübt zu haben. In Berlin lief ein Gerichtsverfahren, das im Juli 2024 ohne Urteil gegen eine Geldzahlung eingestellt wurde. Eine Verurteilung gab es also nicht, und Zverev gilt laut den vorliegenden Informationen als unschuldig.
