Die Finanzmarktaufsicht in Österreich hat in den letzten Monaten viele Krypto-Firmen geprüft und einige große Börsen nach Wien geholt.

Wien ist gerade ein bisschen im Krypto-Fieber. Die österreichische Finanzmarktaufsicht (kurz FMA) hat bis Ende 2025 acht Lizenzen an Krypto-Dienstleister vergeben. Eine neunte Firma wird gerade geprüft. Bei so einer Lizenz darf ein Unternehmen Krypto-Werte wie Bitcoin oder Ether offiziell für Kundinnen und Kunden verwalten und handeln. In ganz Europa gibt es laut FMA 92 solcher lizenzierten Firmen – rund zehn Prozent davon sitzen also in Österreich.

Unter den lizenzierten Anbietern in Wien sind Bybit und KuCoin, zwei der größten Krypto-Börsen der Welt. Insgesamt werden in Österreich Krypto-Werte im Wert von 4,4 Milliarden Euro betreut – das ist etwa so viel wie ein großer Investmentfonds. 6,7 Millionen Menschen haben sich bei den Anbietern registriert, ungefähr eine Million hat 2025 wirklich aktiv gehandelt. 64 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer sind unter 40 Jahre alt.