Die Polizei hat in Wien einen 35-jährigen Russen festgenommen, weil er Teile von echten Waffen im Internet verkaufen wollte.

Was ist passiert? Die Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst (DSN) – das ist eine Spezialeinheit im Innenministerium – hat den Mann festgenommen. Er soll 23 Teile von Waffen der Marken Glock, SCT und Lone Wolf für ungefähr 4.500 Euro verkauft haben. Solche Teile heißen Griffstücke und Läufe. Daraus kann man funktionierende Waffen bauen. Teile davon soll er sogar mit der Post ins Ausland geschickt haben.

Wer hilft? Die Polizei hat in dem Fall ermittelt, und Innenminister Gerhard Karner sowie Staatssekretär Jörg Leichtfried haben sich zu Wort gemeldet. Sie sagen, dass das neue Waffengesetz aus dem Jahr 2025 wirkt. Vorher konnte man solche Teile einfach und legal kaufen, jetzt ist das strafbar. Die Behörden wollen so verhindern, dass Waffen gebaut und weiterverkauft werden.

Was kannst du tun? Wenn du im Internet oder in Chats Angebote für Waffen oder Waffenteile siehst, sag jemandem Bescheid – zum Beispiel deinen Eltern, einer Lehrkraft oder der Polizei. So ein Kauf ist illegal und kann dich in ernste Schwierigkeiten bringen. Waffen sind kein Spielzeug, und schon der Besitz von Teilen kann strafbar sein.

Warum ist das für dich wichtig?

Illegale Waffenteile tauchen manchmal auch online auf; zu wissen, dass solche Angebote verboten sind, schützt dich und andere.