In Wuppertal hat ein Prozess gegen drei Männer begonnen, die in Remscheid heimlich sehr viele Waffen gelagert haben sollen.

Was ist passiert? Bei einer Razzia in Remscheid haben Ermittler im Oktober 2025 rund 300 scharfe Schusswaffen und etwa 100.000 Schuss Munition gefunden. Darunter waren Maschinengewehre, Pistolen und sogar Panzerabwehrwaffen. Die Waffen waren hinter geheimen Türen und in einem Kellerversteck versteckt. Jetzt steht ein 60-Jähriger mit zwei weiteren Männern im Alter von 35 und 38 Jahren vor dem Landgericht Wuppertal. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, mit den Waffen gehandelt zu haben.

Wer hilft? Spezialkräfte der Polizei haben den Hauptverdächtigen auf der Autobahn 1 bei Remscheid gestoppt. Verdeckte Ermittler hatten zuvor monatelang gegen die Gruppe ermittelt. Rund 200 Einsatzkräfte waren an den Durchsuchungen beteiligt. Jetzt prüft das Landgericht Wuppertal die Vorwürfe und klärt, was genau passiert ist. So sorgt der Rechtsstaat dafür, dass solche Funde ernst genommen und strafrechtlich verfolgt werden.