Wegen pyrotechnischer Vorfälle beim Nordderby gegen den Hamburger SV hat der DFB Werder Bremen zu einer hohen Geldstrafe verurteilt.
Stell dir vor, im Stadion leuchten plötzlich bengalische Fackeln auf, obwohl das gar nicht erlaubt ist. Genau das ist Mitte April beim Nordderby zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV passiert. Der Deutsche Fußball-Bund, kurz DFB, hat das Sportgericht eingeschaltet. Pyrotechnik bedeutet übrigens einfach: Feuerwerkskörper, Rauchbomben oder Bengalos, also bunte Leuchtfackeln. Solche Sachen sind in Fußballstadien in Deutschland verboten, weil sie leicht Brände auslösen und Menschen gefährden können.
Das Sportgericht hat den Verein Werder Bremen jetzt zu einer Geldstrafe von 280.000 Euro verurteilt. Für einen Fußballverein ist das richtig viel Geld. Damit will der DFB ein klares Zeichen setzen, dass solche Aktionen nicht in Ordnung sind. Das Urteil ist sofort gültig, das heißt: Werder kann nicht mehr dagegen protestieren. Der DFB hat das in seiner Mitteilung auch so geschrieben: „Das Urteil ist rechtskräftig."
