Das österreichische Parlament hat neue Regeln für E-Zigaretten und Nikotinbeutel beschlossen, um Kinder und Jugendliche besser zu schützen.
Was ist passiert? Der Nationalrat – also das Parlament in Österreich – hat am Dienstag das Tabakgesetz geändert. Einweg-E-Zigaretten, also die bunten Wegwerf-Vapes, die du vielleicht schon einmal gesehen hast, werden ab Ende des Jahres komplett verboten. Das gilt sowohl für Geräte mit Nikotin als auch für solche ohne Nikotin. Auch Nikotinbeutel – kleine Beutel mit Nikotin, die man sich unter die Lippe klemmt – dürfen ab dann nicht mehr an Personen unter 18 Jahren verkauft werden. Wer sich nicht an die Regeln hält, muss ab dem 20. August mit einer Strafe von mindestens 500 Euro rechnen, im Wiederholungsfall bis zu 2.000 Euro.
Wer hilft? Die Politikerinnen und Politiker der Regierungsparteien und der Grünen haben die neuen Regeln gemeinsam beschlossen. Gesundheitsstaatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig hat erklärt, warum das so wichtig ist: Nikotin macht süchtig, und viele junge Menschen fangen heute nicht mehr mit normalen Zigaretten, sondern direkt mit E-Zigaretten an. Außerdem können die kleinen Geräte gefährlich werden, wenn ihre Batterien im Müll landen und Brände auslösen. Auch Ärztinnen und Ärzte, Spitäler und Suchtberatungsstellen stehen bereit, wenn du Fragen zu Nikotin oder Sucht hast.
