In Österreich wird heftig über die Zukunft des Wehrdienstes diskutiert. Eine Expertenkommission hat Vorschläge vorgelegt, doch die Parteien sind sich nicht einig.
Was passiert gerade?
In Österreich müssen junge Männer normalerweise Wehrdienst leisten – das bedeutet, sie gehen für eine bestimmte Zeit zur Armee. Eine Gruppe von Expertinnen und Experten, die „Wehrdienstkommission", hat untersucht, wie das System verbessert werden könnte. Sie schlägt vor, dass der Grundwehrdienst von sechs auf acht Monate verlängert wird. Dazu sollen noch zwei Monate Übungen kommen, die man später ableisten muss.
Die NEOS, eine der Parteien im Parlament, haben einen anderen Vorschlag gemacht. Sie wollen, dass der Wehrdienst freiwillig wird – also dass sich jeder selbst entscheiden kann, ob er zur Armee gehen möchte oder nicht. Das hat viel Wirbel ausgelöst.
