Nach dem WM-Aus gegen Spanien plant Österreich einen Neuanfang mit jungen Spielern und startet im September in die Nations League.
Das ÖFB-Team ist bei der Weltmeisterschaft im Achtelfinale gegen Spanien ausgeschieden. Das Spiel endete 0:3. Sportdirektor Peter Schöttel sagte dazu, dass Spanien neben Frankreich und Argentinien eine der drei besten Mannschaften des Turniers war. Das Ausscheiden ist also kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Vor dem Turnier gab es zudem einen Rückschlag: Christoph Baumgartner von RB Leipzig hat sich am Oberschenkel schwer verletzt und fällt bis Ende September aus. Schöttel nannte das den „größten Schock“ vor der WM, weil Baumgartner im Angriff eine Schlüsselrolle spielt. Marko Arnautovic hat sich aus der Nationalmannschaft verabschiedet, Kapitän David Alaba hat seine Zukunft im Team offen gelassen.
Der ÖFB hat für die kommenden Aufgaben schon einen klaren Plan. Schöttel will jüngere Spieler einbauen, die schon nahe am Kader dran waren. Er sagt: Topspieler, die körperlich fit sind, sollen weiter mitspielen und die Jüngeren anleiten. Teamchef bleibt Ralf Rangnick. Das Ziel ist klar: Mit dieser Mischung aus Erfahrung und neuen Gesichtern will Österreich in der Nations League wieder aufsteigen und sich für die EM 2028 in Großbritannien und Irland qualifizieren. Schöttel betont, dass es bei einer EM mit 24 Teilnehmern eigentlich die Ausnahme sein sollte, wenn Österreich fehlt.
