Im Mai sind die Preise in den USA stärker gestiegen als erwartet, und gleichzeitig haben die Menschen dort mehr Geld verdient.
In den USA gibt es einen wichtigen Wert, den die Notenbank genau beobachtet: den PCE-Index. Er misst, wie sich die Preise für Dinge verändern, die Leute kaufen – also zum Beispiel Essen, Kleidung oder Benzin. Im Mai ist dieser Index im Vergleich zum Vorjahr um 4,1 Prozent gestiegen. Die Notenbank würde eigentlich gern nur 2 Prozent Inflation haben, also ist 4,1 Prozent ziemlich viel.
Es gibt mehrere Gründe, warum die Preise gerade steigen. Ein wichtiger Faktor: Weil es wegen des Iran-Kriegs weniger Energie gibt, ist Benzin und Heizöl teurer geworden. Das macht viele andere Produkte ebenfalls teurer, weil der Transport und die Herstellung mehr kosten.
