In Sachsen lernen gerade viel weniger Schülerinnen und Schüler Russisch als noch vor einigen Jahren.

Vor fünf Jahren haben in Sachsen noch über 19.000 junge Leute Russisch in der Schule gelernt. In diesem Schuljahr sind es nur noch rund 14.000 – ein Minus von über 5.000. Das hat das sächsische Kultusministerium in Dresden mitgeteilt.

Das bedeutet: Viele Schulen bieten Russisch heute seltener an als früher. Wenn du Russisch lernen willst, hast du also weniger Möglichkeiten direkt vor Ort.

Warum ist das so? Die meisten Russischlehrerinnen und Russischlehrer in Sachsen haben ihre Ausbildung noch in der DDR bekommen. Jetzt gehen sie nach und nach in Rente. Nach dem Mauerfall 1989 wollten nur wenige junge Menschen selbst Russischlehrerin oder Russischlehrer werden. Stattdessen haben sich viele für Spanisch, Italienisch oder Französisch entschieden.