Auf einer großen Wirtschaftskonferenz in Brandenburg beraten Politiker und Fachleute, wie es im Osten Deutschlands wirtschaftlich weitergehen soll.

Stell dir vor, du wohnst in einer Region, in der es immer weniger junge Leute gibt, weil sie woanders bessere Jobs finden. Genau das könnte in Ostdeutschland passieren, wenn nichts unternommen wird. Das steht in einem neuen Bericht, der auf dem Ostdeutschen Wirtschaftsforum in Bad Saarow vorgestellt wurde.

Die Konferenz hat am Sonntag angefangen und dauert drei Tage. Wichtige Politiker wie Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke und die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Elisabeth Kaiser, sind dabei. Am Dienstag wird sogar Bundeskanzler Friedrich Merz erwartet. Nur die Wirtschaftsministerin Katherina Reiche hat abgesagt.

Der Bericht, um den es geht, heißt "Wettbewerbsreport Ostdeutschland". Fachleute vom Ifo-Institut in Dresden haben ihn geschrieben. Sie sagen: Es gibt zu wenig Investitionen, zu wenige Fachkräfte und die Bevölkerung wird immer älter. Deshalb könnte der Osten wirtschaftlich zurückfallen.