Der Vorstandssprecher von Eintracht Frankfurt, Axel Hellmann, findet die größere WM richtig gut und erklärt, warum.
Bei der Fußball-WM in den USA, Kanada und Mexiko spielen zum ersten Mal 48 Mannschaften mit statt wie bisher 32. Vor dem Turnier haben viele Leute gesagt: Das ist zu viel, die Qualität wird schlechter. Axel Hellmann vom Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt sieht das anders und nennt die größere WM „sehr bereichernd".
Hellmann sagt: Heute wird überall auf der Welt richtig guter Fußball gespielt, die Spiele sind meistens spannend und ausgeglichen. Er findet es außerdem wichtig, dass auch kleinere Länder wie zum Beispiel Kap Verde bei so einer großen WM mitspielen dürfen. Für diese Länder sei es etwas ganz Besonderes, dabei zu sein, und das sorge für mehr Vielfalt im Weltfußball.
Auch wenn es bei der FIFA natürlich auch um Geld geht, wehrt sich Hellmann gegen den Vorwurf, der Weltverband wolle mit der Aufstockung nur mehr Profit machen. Er kritisiert, dass viele Leute in Deutschland den Fußball immer noch sehr europäisch sehen. Für die WM 2030 wird übrigens schon über eine Erweiterung auf 64 Teams nachgedacht.
