Eine neue Studie zeigt, dass die Wirtschaft in Ostdeutschland im Vergleich zum Westen zurückzufallen droht – aber es gibt Ideen, wie man das ändern kann.
Stell dir vor, du wohnst in Sachsen, Thüringen oder Mecklenburg-Vorpommern. Die Firmen in deiner Region haben es schwerer als die in Bayern oder Nordrhein-Westfalen. Sie investieren weniger Geld in neue Maschinen oder Forschung, und es fehlen ihnen oft die passenden Fachkräfte. Das hat das Dresdner Ifo-Institut in einem großen Bericht untersucht.
Ein Problem ist, dass viele junge, gut ausgebildete Leute aus dem Osten wegziehen. Gleichzeitig werden die Menschen im Schnitt älter, und es gibt weniger Leute, die arbeiten können. Außerdem haben Familien im Osten im Durchschnitt viel weniger Geld gespart oder geerbt als im Westen – das macht es schwerer, selbst eine Firma zu gründen.
Aber es gibt auch gute Nachrichten: Der Bericht schlägt viele Lösungen vor. Zum Beispiel sollen große Forschungsunternehmen in den Osten gelockt werden. Start-ups sollen leichter an Geld kommen, um ihre Ideen umzusetzen. Und die Politik könnte Regeln vereinfachen, damit Firmen schneller wachsen können. Manuela Schwesig, die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, findet sogar, man sollte manche bürokratische Vorschriften einfach mal zwei Jahre lang aussetzen.
