Bei Neustrelitz brennt ein Wald auf einem alten Militärgelände, das mit Munition belastet ist – deshalb darf die Feuerwehr das Gebiet nicht betreten.

Was ist passiert? Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte in Mecklenburg-Vorpommern ist am Mittwoch ein Waldbrand ausgebrochen. Das Feuer hat sich inzwischen auf mehr als 62 Hektar ausgebreitet – das ist ungefähr 85 Fußballfelder groß. Das Besondere: Der Wald liegt auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz, auf dem früher die Bundeswehr geübt hat. Dort liegen noch alte Munition und Granaten im Boden.

Wer hilft? Die Feuerwehr, der Katastrophenschutz und der Munitionsbergungsdienst des Landkreises sind im Einsatz. Sie können aber nicht direkt in den brennenden Wald gehen, weil explodierende Munition zu gefährlich wäre. Deshalb beobachten sie die Lage und versuchen, das Feuer mit einem Waldbrandriegel – das ist eine Art Schneise ohne Bäume – aufzuhalten. Es kommen auch Roboter und große Wasserspritzer (Kreisregner) zum Einsatz. Umweltminister Till Backhaus steht mit dem Landrat und dem Nationalparkamt in Kontakt.