In der Schweiz verhandeln die USA und Iran über ein Ende des Krieges, doch im Libanon gehen die Angriffe weiter.

Im Libanon gab es in den letzten Tagen schwere Luftangriffe, bei denen nach Medienberichten mehr als 30 Menschen gestorben sind. Die Hisbollah-Miliz und die israelische Armee feuern weiter aufeinander, obwohl sie vor einer Woche eigentlich eine Waffenruhe vereinbart hatten. Beide Seiten sagen: Die andere Seite fängt immer zuerst an. Für die Menschen im Libanon bedeutet das: viel Angst, zerstörte Häuser und kaum ein Tag ohne neue Angriffe.

Viele Menschen versuchen zu helfen: Die Vereinten Nationen rufen zu mehr Schutz für Zivilisten auf, Hilfsorganisationen versorgen Verletzte und Vertriebene, und in der Schweiz verhandeln hochrangige Vertreter der USA und Irans über eine dauerhafte Lösung. Die Politikwissenschaftlerin und der Politikwissenschaftler Trita Parsi sagt, Iran werde darauf bestehen, dass Israel seine Truppen aus dem Libanon abzieht. Israel sagt aber: Erst wenn die Hisbollah schwach genug ist, gehen wir. So bleibt der Konflikt ein Tauziehen, bei dem jede Seite auf die andere wartet.