In der Schweiz haben die USA und der Iran ein neues Friedensgespräch begonnen, während an einer lebenswichtigen Wasserstraße wieder Spannungen herrschen.
Was ist passiert? Am Sonntag trafen sich Vertreter der USA und des Iran im schweizerischen Bürgenstock, um über ein Ende des Nahost-Kriegs und über das iranische Atomprogramm zu sprechen. Die Verhandlungen stehen unter der Vermittlung von Katar und Pakistan. Gleichzeitig meldet der Iran, dass er die Straße von Hormuz – eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt – erneut für den Schiffsverkehr gesperrt hat. Hintergrund ist, dass im Libanon israelische und pro-iranische Hisbollah-Kämpfer weiter aufeinander schießen und die eigentlich vereinbarte Waffenruhe bröckelt.
Wer hilft? Katar und Pakistan vermitteln zwischen den Konfliktparteien. Die Schweiz stellt den neutralen Verhandlungsort und kümmert sich um die Logistik. Der Schweizer Bundesrat Ignazio Cassis empfing den iranischen Außenminister Abbas Araghtschi. Außerdem ist der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Rafael Grossi, vor Ort. Die IAEA überwacht, was im Iran mit radioaktivem Material passiert. US-Vizepräsident JD Vance sprach in seiner Eröffnungsrede von einem „historischen Treffen“ und forderte, „eine neue Seite aufzuschlagen“ im Nahen Osten.
