Beim Nato-Gipfel in der Türkei hat Präsident Erdoğan den anwesenden Staats- und Regierungschefs Revolver mit scharfer Munition geschenkt, was für große Überraschung sorgte.

Was ist passiert? Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat beim Nato-Gipfel in Ankara allen teilnehmenden Staats- und Regierungschefs ein besonderes Geschenk gemacht: einen Revolver mit scharfer Munition. In jede Waffe wurde der Name des Empfängers eingraviert. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz und der britische Premier Keir Starmer haben so ein Geschenk bekommen. Erst nach dem Gipfel wurde bekannt, wie ungewöhnlich diese Idee war.

Wer hilft, die Situation zu lösen? In Großbritannien hat die Regierung entschieden, dass der Revolver gar nicht erst ins Land gebracht werden darf, weil dort strenge Waffengesetze gelten. Premier Starmer ließ seine Waffe deshalb in der Türkei, wo sie deaktiviert, also funktionsunfähig gemacht werden soll. In Deutschland kümmert sich das Bundeskanzleramt darum, den Revolver ordnungsgemäß zu inventarisieren und in eine offizielle Sammlung diplomatischer Geschenke aufzunehmen. Sicherheitsbehörden sind ebenfalls eingebunden.