Am 22. Juli 2026 hat Norwegen der Opfer der Anschläge von Oslo und Utøya gedacht, bei denen vor 15 Jahren 77 Menschen starben.

Was ist passiert? Am 22. Juli 2011 hat der Rechtsterrorist Anders Behring Breivik in Oslo eine Bombe gezündet. Danach fuhr er auf die Insel Utøya, wo gerade ein Sommerlager der sozialdemokratischen Arbeiterpartei stattfand. Insgesamt tötete er 77 Menschen, auf Utøya starben 69, die meisten davon waren Jugendliche und junge Erwachsene. Zum 15. Jahrestag hat Norwegen die Namen aller Opfer vorgelesen und an die nationale Gedenkstätte in Oslo erinnert.

Wer hilft? Viele Menschen in Norwegen setzen sich dafür ein, dass die Erinnerung an die Opfer wach bleibt. Ministerpräsident Støre rief dazu auf, weiter über die Folgen von Rechtsextremismus und Hass zu sprechen. Überlebende wie Hanne erzählen ihre Geschichte, damit andere verstehen, was passiert ist. Hanne hat ein Theaterstück mit dem Titel „Das Mädchen in Gummistiefeln" gemacht und für ein neues Denkmal in Oslo Steine mit persönlichen Botschaften gelegt. Auch König Harald V. nahm am Gedenkgottesdienst in der Osloer Domkirche teil.