DFB-Sportdirektor Rudi Völler hat bei einem Pressetreffen in Frankfurt über die Zeit mit Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann geredet.
Deutschland ist bei der WM 2026 im Achtelfinale gegen Paraguay ausgeschieden. Es war das dritte schlechte Turnier in Folge. Völler hat sich jetzt mit Journalisten und Journalistinnen zusammengesetzt und erzählt, was im Team und um das Team herum passiert ist.
Er sagt: Es habe schon vor dem Turnier eine schwierige Stimmung gegeben. Dazu hätten die Nominierung des Kaders, die Aufstellung und ein paar unglückliche Aussagen von Nagelsmann beigetragen. Gleichzeitig findet er, dass die Kritik an Nagelsmann teilweise zu hart war. Er glaubt, dass Nagelsmann bald wieder einen Top-Verein trainieren wird.
Ein Foto hatte für viel Wirbel gesorgt. Es zeigte Nagelsmann mit seiner Frau Lena Wurzenberger auf dem Fahrrad im Trainingslager. Völler sagt, solche Bilder hätten eine große Wirkung. Er sagt aber auch: Wegen solcher Kleinigkeiten verliert man kein Elfmeterschießen. Beim Thema Abfindung für Nagelsmann räumt er ein, dass die Berichte über rund 7 Millionen Euro zu hoch waren – die Summe ist niedriger, genau nennt er sie aber nicht.
Völler will seinen Job als DFB-Sportdirektor bis zur EM 2028 in England, Schottland, Wales und Irland weitermachen. Beim Thema Familienbesuche im Teamhotel sagt er: Künftig wird das Turnier-Team das wahrscheinlich etwas strenger regeln.
