DFB-Sportdirektor Rudi Völler hat gesagt, dass die Bedingungen im WM-Camp der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in North Carolina völlig in Ordnung sind.
Die deutsche Mannschaft bereitet sich gerade in den USA auf die Fußball-Weltmeisterschaft vor. Sie wohnt in einem großen alten Herrenhaus, dem The Graylyn Estate, und trainiert auf dem Platz der Wake Forest University. Völler findet, dass alles passt: „Das ist jetzt kein Luxusresort, aber es ist total angenehm. Wir sind unter uns."
Völler hat aber auch gesagt, dass der Rasen in den USA anders ist als in Europa. Er ist etwas härter und trockener. Damit das Gras nicht kaputt geht, wird bei den hohen Temperaturen viel gewässert. Die Platzwarte vor Ort machen laut Völler einen super Job: „Die Leute hier geben sich unglaubliche Mühe."
Einige Leute haben sich Sorgen gemacht, dass den Spielern im Camp langweilig werden könnte, weil sie wochenlang an einem Ort sind. Das nennt man „Lagerkoller". Völler findet das übertrieben. Früher, als er selbst noch Spieler war, gab es kein Internet und keine Handys. Heute können die Spieler jederzeit mit Freunden und Familie telefonieren. Außerdem plant das Team-Management Aktivitäten zwischen den Trainingseinheiten. Völler meint: „Also Lagerkoller, wie wir es früher mal kennen, das gibt's heute überhaupt nicht mehr."
