Am 15. Juni hat Deutschland zum zweiten Mal einen Veteranentag gefeiert, um Menschen zu ehren, die in der Bundeswehr dienen oder gedient haben.
Am Veteranentag geht es darum, dass Soldatinnen und Soldaten von der Gesellschaft gesehen werden. Dazu gab es Veranstaltungen vom Bund, den Ländern, den Kommunen und von Verbänden. In Deutschland leben ungefähr zehn Millionen Veteraninnen und Veteranen. Der Tag wurde im April 2024 von der Bundesregierung eingeführt.
Hagen Vockerodt hat auf einer Veranstaltung in Laupheim eine Rede gehalten. Er war selbst Bundeswehr-Soldat und war zum Beispiel in Afghanistan im Einsatz. Er sagt: „Wir sind keine Helden, das sollen wir auch gar nicht sein. Aber wir wollen, dass man respektiert, dass es uns gibt. Es gibt viele Kameraden, die in Auslandseinsätzen ihr Leben verloren haben.“ Er berichtet, dass ihn in der Bahn öfter Leute ansprechen, wenn er seine Uniform trägt. Das findet er gut, weil es zeigt, dass die Menschen die Bundeswehr wieder mehr wahrnehmen.
