Nach stundenlangen Gesprächen in der Schweiz haben sich die USA und der Iran auf einen Fahrplan für ein mögliches Friedensabkommen geeinigt – innerhalb von 60 Tagen soll ein Endabkommen stehen.

Was ist passiert? Vertreter der USA und des Iran haben am Sonntag und Montag in einem Luxushotel am Bürgenstock in der Schweiz verhandelt. Nach 18 Stunden haben die Vermittler Katar und Pakistan gesagt: Die beiden Länder haben sich auf einen Fahrplan geeinigt. Innerhalb von 60 Tagen soll ein «finales Abkommen» fertig werden. Es soll unter anderem Arbeitsgruppen zu Irans Atomprogramm und zu den Sanktionen geben, also zu den Strafen, die viele westliche Länder gegen den Iran verhängt haben.

Wer hilft? Katar und Pakistan vermitteln zwischen den beiden Seiten und haben die gemeinsame Erklärung veröffentlicht. Sie haben zum Beispiel einen Kommunikationskanal eingerichtet, damit es in der Straße von Hormus keine Missverständnisse gibt. Das ist eine sehr wichtige Meerenge, durch die ein grosser Teil des weltweiten Öls transportiert wird. Auch die Schweiz hilft, indem sie den Bürgenstock als neutralen Treffpunkt zur Verfügung stellt. Für den Libanon soll ein gemeinsames Forum aufgebaut werden, das aufpasst, ob eine Waffenruhe eingehalten wird.