Die USA fliegen seit einer Woche jede Nacht Angriffe auf den Iran, und gleichzeitig stockt der Schiffsverkehr auf einer der wichtigsten Handelsrouten der Welt.
Was ist passiert? Das US-Militär hat in der siebten Nacht in Folge den Iran angegriffen. Getroffen wurden nach US-Angaben Luftabwehrsysteme und Radaranlagen. Der Iran sagt, dass auch Brücken, ein Flughafen und Hafenanlagen beschädigt wurden. Durch die Straße von Hormus, eine Meerenge zwischen dem Iran und Oman, fahren normalerweise jeden Tag über 100 Schiffe mit Öl und Waren. Am Donnerstag waren es laut dem Datenanbieter Kpler nur noch acht Schiffe – so wenige wie seit drei Wochen nicht mehr.
Wer hilft? Die Vereinten Nationen haben auf die Angriffe reagiert. UN-Generalsekretär António Guterres nannte Angriffe auf zivile Infrastruktur „inakzeptabel“. Sein Sprecher Farhan Haq sagte, Guterres sei „weiterhin zutiefst besorgt über die anhaltende militärische Eskalation zwischen dem Iran und den USA“. Damit macht die UN deutlich, dass sie eine diplomatische Lösung sucht und die Gewalt ablehnt.
